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Christine, sag mal…?! 8 Fragen an eine Teilnehmerin der aktuellen Equine Coaching Ausbildung 2020

Ende November hat uns Mona während unseres laufenden Ausbildungskurses in Modul 4 besucht.

Aus diesem Besuch ist unter anderem ein Artikel für die Zeitschrift „Horseman“ entstanden.

(Verlinkung folgt) Außerdem hat Mona ein Interview mit einer Teilnehmerin der Ausbildung

gesprochen:



Mona: Erzähl uns am Anfang bitte etwas zu Dir. Wer bist Du, was machst Du & wie bist Du hierher geraten?

Christine: Ich bin Christine, Mutter eines Sohnes & arbeite nicht mit Pferden. Ich bin komplett ohne Pferdeerfahrung hier angekommen. Ich hatte geplant mir Coachingerfahrung anzueignen & diese dann bei uns in der Firma anzuwenden. Gleichzeitig bin ich in den letzten Jahren selbst durch ein paar Veränderungsprozesse gegangen z.B. bedingt durch eine Trennung. Auch in meinem Umfeld durfte ich schon mehrere Menschen in ihren persönlichen Fragen beraten & ich habe gemerkt, dass ich Geschick habe, Menschen in ihren Prozessen zu begleiten.


Mona: Wie hat deine Reise bei „InsProfil“ angefangen?

Christine: Ich habe zunächst einen Schnupperworkshop am Hof besucht. Außerdem war ich schon Teilnehmerin des letzten Equine Coaching Ausbildungskurses. Vor meinem ersten Kurs hatte ich etwas mit mir gehadert, ob ich wohl die nötige Zeit & Energie aufbringen könnte. Ich hatte seit Jahren schon die Sorge vor Erschöpfungszuständen oder Burn Out. Letztendlich hat mich aber die Arbeit mit den Pferden in Kombi mit der Coaching Ausbildung sehr angesprochen.


Mona: Hattest Du Dir die Equine Coaching Ausbildung, also die Ausbildung zum pferdegestützten Coach genauso vorgestellt?

Christine: Ich dachte, dass ich professionelle Tools in die Hand bekomme, um andere Menschen auf ihrem Weg zu begleiten. Ich habe in dieser Hinsicht auch sehr viel mitgenommen. Mir war aber nicht klar, dass meine eigene Persönlichkeitsentwicklung auch einen hohen Stellenwert haben wird. Schon ziemlich schnell wurde mir das im Laufe der ersten Module bewusst. Mittlerweile macht es auch viel Sinn für mich. Denn, wenn ich selbst diese Entwicklung durchlebt habe & erlebt habe was für Prozesse bei mir in Gang gesetzt wurden, dann kann ich mich gut auf meine Coachees einlassen & kann die Menschen gut begleiten.


Mona: Wie haben sich diese inneren Prozesse für Dich angefühlt?

Christine: Wenn mich jemand danach fragt, vergleiche ich es gern mit Physiotherapie: Man muss eben an gewisse Punkte ran & die sind manchmal verdammt schmerzhaft, es fließen Tränen & es ist auch Mal sehr unangenehm. Aber, wenn sich alles dann löst & es gehen einem Lichter auf, dann kann man viele Dinge im Leben noch einmal von einer anderen Perspektive betrachten. Im Nachhinein ist dadurch vieles für mich leichter geworden. Im ersten Modul hatte ich den Eindruck von mir selbst, ich würde im Leben nur noch mit angezogener Handbremse fahren & muss viel Gas geben, um vom Fleck zu kommen.


Mona: Wie unterscheidet sich das Angebot von „InsProfil“ deiner Meinung nach von anderen Ausbildungsangeboten mit Pferden?

Christine: Zum einen ist die Ausbildung geeignet, um tatsächlich später selbst als pferdegestützter Coach zu arbeiten. Sie unterstützt aber auch grundsätzlich alle Menschen, von der Führungskraft einer großen Firma bis zur interessierten Privatperson, von der professionellen Pferdetrainerin bis hinzu der Person ohne Pferdeerfahrung. Besonders ist die Ausbildung für mich vor allem aber, weil die theoretischen Inhalte nicht nur sehr gut vermittelt werden, sondern in der Praxis direkt erprobt werden ... Dadurch wird alles sichtbarer & besser verständlich, verinnerlicht. Wir Teilnehmer werden durch die 6 Module eng begleitet, haben aber Raum für eigene Entwicklung zwischen den Modulen. Es entsteht eine Gruppendynamik & gleichzeitig ist es ein sehr persönlicher Prozess, der auch durch 3 Supervisionen begleitet wird.


Mona: Was hat sich für Dich nach der Ausbildung verändert?

Christine: Zunächst hat sich mein Umgang mit Pferden natürlich grundlegend verändert. Heute erst habe ich mit einem Pferd gearbeitet, mit dem ich mir die Zusammenarbeit noch vor einem Jahr niemals hätte vorstellen können. Ich hätte mich schlichtweg nicht getraut.


Mona: Ist die Situation mit den Pferden für Dich vergleichbar mit Alltagssituationen?

Christine: Früher habe ich meinen Sohn gebeten sein Zimmer aufzuräumen & es passierte…nichts. Durch die Arbeit mit den Pferden weiß ich, wenn ich etwas nicht wirklich will, dann passiert auch nichts. Nur, wenn ich dahinter stehe & die richtige Energie in mir habe bewegt sich etwas… Egal ob Kind, Kollege oder Pferd. Auch die professionellen Tools leiten mich oft durch den Alltag. Ich kann mein eigens Verhalten analysieren & bin mir dessen bewusst. Ich kann reflektieren & habe einen anderen Blick auf meine Situationen.



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